Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm aus der Familie der Schachtelhalmgewächse ist ein Gewächs aus uralten Zeiten und gilt heute als Kieselsäuredroge Nummer eins. Die Kieselsäure wird als winzige Kristalle in die Zellen der Haut eingelagert und stärkt und festigt die Zellwand. Kieselsäure wirkt örtlich anregend, juckreizlindernd und aktiviert den Stoffwechsel der Haut, des Bindegewebes und des Unterhautzellgewebes sowie der Sehnen und Bänder.

Innerlich eingenommen wirkt er schwach harntreibend, fördert die Ausscheidung von harnpflichtigen Stoffwechselsubstanzen bei Nieren-, rheumatischen und Hauterkrankungen, ist hautstoffwechselanregend und bindegewebsfestigend. Bei eingeschränkter Herz- und Nierenfunktion kann es zu Ödemen kommen.

Äußerlich kann man in der Apotheke erhältliches Öl auftragen oder 5 EL Zinnkraut über Nacht einweichen, aufkochen, abseihen und damit getränkten Mull auflegen. Unterstützende Behandlung bei schlecht heilenden Wunden.

 

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Über Innergebirg

Mein Zuhause ist „Inneralpin“, das heißt in einem Tal der Hohen Tauern auf der „Sonnseite“. Beruflich bedingt- ich bin Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester- habe ich ein Interesse am gesund werden und bleiben. Vor einigen Jahren habe ich dann die Ausbildung zur TEH Praktikerin gemacht, aus Interesse und Liebe zur Natur und versuche nun mein Wissen durch Fortbildungen und gute Literatur zu vertiefen. Durch den TEH Verein (TEH= traditionelle europäische Heilkunde) bin ich auf das alte und fast vergessene Wissen unserer Vorfahren aufmerksam geworden. Durch diesen Blog sehe ich die Möglichkeit mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten und unser Wissen und Erfahrung auszutauschen und zu teilen, denn ich habe das Gefühl, das Interesse an „Lebensmittel“ und natürlichen Heilmitteln zur Unterstützung der Gesundheit wächst wieder.

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